Wirtschaftskraft soll eigentlich große Rolle für Berechnung des Königsteiner Schlüssels spielen, wird letztlich aber kaum berücksichtigt – Zuweisung etwa von Geflüchteten und Bildungsinvestitionen in vielen Fällen nicht angemessen – Diskussion über bedarfsgerechte Lastenverteilung nötig Der sogenannte Königsteiner Schlüssel verteilt Gelder und Aufgaben zwischen den Bundesländern. Dabei ist eigentlich ...
Mit dem Königsteiner Schlüssel werden Ausgaben und Aufgaben zwischen den Ländern in Deutschland verteilt. Zur Berechnung des Schlüssels wird der Bevölkerungsanteil zu einem Drittel und die Wirtschaftskraft der Länder zu zwei Dritteln angesetzt. Als Wirtschaftskraft werden die Steuereinnahmen der Länder herangezogen. Jedoch wird zur Berechnung des Königsteiner Schlüssels das Steueraufkommen nach Umverteilung ...
Mit dem Königsteiner Schlüssel werden Ausgaben und Aufgaben zwischen den Ländern in Deutschland verteilt. Zur Berechnung des Schlüssels wird der Bevölkerungsanteil zu einem Drittel und die Wirtschaftskraft der Länder zu zwei Dritteln angesetzt. Als Wirtschaftskraft werden die Steuereinnahmen der Länder herangezogen. Jedoch wird zur Berechnung des Königsteiner Schlüssels das Steueraufkommen nach...
Geldpolitik geht nicht ohne Nebenwirkungen. Bei ihrer Zinsentscheidung läuft die Europäische Zentralbank jetzt aber Gefahr, den Bogen zu überspannen. Die hohe Inflation hat erhebliche wirtschaftliche und soziale Folgen. Wieviel Einfluss hat die EZB mit ihrer Geldpolitik, die Inflation schnell und dauerhaft zu reduzieren? Die Antwort auf diese Frage ist ernüchternd: An der Inflation kann sie kurzfristig ...
Der Klimawandel kann immer weniger ignoriert werden, so dass auch die Herausforderung einer ökologischen Transformation des Finanzsektors zunenehmend an Bedeutung gewinnt. Die für den Finanzsektor diskutierten Reformpotenziale und Maßnahmenbündel erreichen jedoch absehbar nicht einmal annähernd die notwendigen gesamtwirtschaftlichen Effekte, um der Klimaerwärmung wirkungsvoll zu begegnen. Der aktuelle ...
Der Emissionshandel allein sei kein glaubwürdiges Instrument, um ausreichende Investitionen in den Klimaschutz anzureizen. Die Lenkungswirkung hoher CO2-Preise finde sich daher eher in ökonomischen Modellen als in der Realität, konstatieren Karsten Neuhoff und Mats Kröger vom DIW Berlin in ihrem Standpunkt. Eine Überbetonung des Potenzials von CO2-Preisen ohne flankierende Maßnahmen birgt deshalb das ...